Wissenschaftsplakat zur Permakultur gewinnt Platz 3 beim Plant Biology Forum der UPLB

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Wir präsentieren unser Poster. Foto von Marj delos Angeles, Abteilung Pflanzenbiologie


UPLB, Los Banos, Laguna

Ein weiterer Sieg für die Permakultur! Gestern haben wir auf dem allerersten Forum für Pflanzenbiologie am Institut für biologische Wissenschaften (UPLB) in einem Poster mit dem Titel "Modellierung von Anlagenbaugruppen in einer Permakulturfarm: Ein Beispiel in Pitogo, Quezon" einen sehr kurzen Ausschnitt unserer Forschungsarbeit präsentiert. Die Präsentation zeigt das Permakultur-Design von Weng und Bittie Glinoga von Glinoga Organic Farm – der allerersten Permakultur-Standort, den wir untersucht haben.

Das Poster fasst zusammen, wie die Rolle des Kokosnussbaums (Cocos nucifera) beim Erstellen eindeutiger Anlagenbaugruppen, die in der Farm gefunden werden können. Wir haben das Agrarökosystem als ein Netzwerk mit sechs (6) Systemkomponenten dargestellt: biotisch, abiotisch, strukturell, technologisch, sozioökonomisch und kulturell. Jede Komponente wird als Knoten dargestellt und mit Kanten verbunden. Die Kriterien für die Erstellung von Verknüpfungen sind Verwendung, Nähe, Funktion und Interaktion. Die Daten für die Herstellung dieser Verbindungen wurden durch direkte Beobachtung und schnelle ländliche Bewertung (Primärdaten), ökologisches Profiling (Sekundärdaten) und eine Biodiversitätsuntersuchung (in einem 50×50-Meter-Stichprobenquadranten) erhoben. Die Datenerfassung wurde in nur 3 Tagen abgeschlossen. Es muss jedoch beachtet werden, dass wir die qualitativen Daten noch nicht in unser Modell aufgenommen haben (wir sind immer noch dabei, qualitative Codierung durchzuführen).

Das erstellte Netzwerkmodell war eine Momentaufnahme der Farm vom 31. August bis 2. September. Das System ist dynamisch und die Komponenten werden ständig weiterentwickelt. Wir haben jedoch drei technologische Komponenten hervorgehoben, die den Kokosnussbaum für das System wertvoll machten (Keystone-Arten): Kugelkultur, Hochbeete und stachellose Bienen. Diese drei technologischen Komponenten können selbstständige Abschlussarbeiten sein! Sie können die Designerklärung auf unserem YouTube-Kanal anschauen: https://youtu.be/zBFbM-2-BLc

Sie können viel von Permakultur-Designern lernen. Wenn Sie mehr erfahren möchten, ist es eine gute Erfahrung, die Websites zu besuchen und mit den Menschen selbst zu sprechen. Was unsere Arbeit angeht, ist dies nur die Spitze des Eisbergs. Wir haben so viel zu tun, 11 weitere Seiten zu analysieren. Bis jetzt haben wir noch viele Dinge von Quezon entdeckt. Wir freuen uns sehr, möglichst viele Informationen an die Öffentlichkeit weiterzugeben.

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Glinoga Organic Farm in Pitogo, Quezon, war der erste Permakultur-Standort, den wir letztes Jahr besucht und studiert haben. Durch jahrelange sorgfältige Beobachtung der Natur und den kreativen Umgang mit natürlichen Ressourcen haben die Farmbesitzer und Mitarbeiter eines der einzigartigsten und komplexesten Designs geschaffen, die wir je gesehen haben. In diesem Poster, das ich auf dem Plant Biology Forum 2019 am Institute of Biological Sciences (UPLB) präsentierte, erläuterte ich die vielfältigen funktionalen Zusammenhänge, die der Kokosnussbaum geschaffen hatd für andere Bäume und Pflanzen sowie die anderen Komponentenkategorien im System.

Mein Poster mit dem Titel "Modellierungsanlagenbaugruppen in einer Permakulturfarm: Ein Beispiel für Pitogo, gewann Quezon den 3. Platz der Veranstaltung!" Ich habe zwar erklärt, dass noch nicht alle Daten in das Modell eingebettet sind. Ich möchte diese Errungenschaft Weng und Bittie Glinoga, Kuya Jeff, und den Mitarbeitern widmen, die uns gezeigt haben, wie man nachhaltig und achtsam mit der Natur leben kann. Vielen Dank, dass Sie Ihre Permakultur-Weisheit teilen!

Das Poster


Quelle

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