Das MutterHof Konzept – Permakulturgartenbau in kooperativen Minifarmen als Handlungs-alternative für österreichische Landwirte

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Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Permakultur – Definition, Methoden und Ideologie
2.2 Ethikprinzipien und Maxime der Permakultur
2.3 Gestaltungsprinzipien
2.3.1 Prinzip 1: Beobachte und interagiere
2.3.2 Prinzip 2: Fange Energie ein und bewahre sie
2.3.3 Prinzip 3: Erziele eine Ernte
2.3.4 Prinzip 4: Lass die Natur regulieren und lerne aus Feedback
2.3.5 Prinzip 5: Nutze und schätze erneuerbare Energien und Leistungen
2.3.6 Prinzip 6: Erzeuge keinen Abfall
2.3.7 Prinzip 7: Gestalte erst das Muster, dann die Details
2.3.8 Prinzip 8: Integriere mehr, als du trennst
2.3.9 Prinzip 9: Nutze kleine und langsame Lösungen
2.3.10 Prinzip 10: Nutze und Schätze die Vielfalt
2.3.11 Prinzip 11: Nutze Randzonen, schätze das Marginale
2.3.12 Prinzip 12: Nutze Veränderungen und reagiere kreativ darauf
2.4 Agroforstwirtschaft und Permakultur – Waldgärten und Polykulturen
2.5 Biointensiver Gemüseanbau
2.6 Landwirtschaft Österreich


2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Permakultur – Definition, Methoden und Ideologie
2.2 Ethikprinzipien und Maxime der Permakultur
2.3 Gestaltungsprinzipien
2.3.1 Prinzip 1: Beobachte und interagiere
2.3.2 Prinzip 2: Fange Energie ein und bewahre sie
2.3.3 Prinzip 3: Erziele eine Ernte
2.3.4 Prinzip 4: Lass die Natur regulieren und lerne aus Feedback
2.3.5 Prinzip 5: Nutze und schätze erneuerbare Energien und Leistungen
2.3.6 Prinzip 6: Erzeuge keinen Abfall
2.3.7 Prinzip 7: Gestalte erst das Muster, dann die Details
2.3.8 Prinzip 8: Integriere mehr, als du trennst
2.3.9 Prinzip 9: Nutze kleine und langsame Lösungen
2.3.10 Prinzip 10: Nutze und Schätze die Vielfalt
2.3.11 Prinzip 11: Nutze Randzonen, schätze das Marginale
2.3.12 Prinzip 12: Nutze Veränderungen und reagiere kreativ darauf
2.4 Agroforstwirtschaft und Permakultur – Waldgärten und Polykulturen
2.5 Biointensiver Gemüseanbau
2.6 Landwirtschaft Österreich

3 Methoden
3.1 Systembeschreibung
3.1.1 Das problemzentrierte Interview
3.1.2 System Diagramme
3.2 Machbarkeitsanalyse
3.2.1 Ökonomische Betrachtung
3.2.2 Ökologische Betrachtung

4 Ergebnisse
4.1 Systembeschreibung
4.1.1 Das Mutterhofkonzept
4.1.2. Systemabbildung
4.1.3. Einflussdiagramm
4.2 Machbarkeitsanalyse
4.2.1 Ökonomische Betrachtung
4.2.2 Ökologische Auswirkungen

5 Auswertung und Diskussion
5.1 Ökonomische Betrachtung
5.2 Ökologische Betrachtung

6 Fazit und Ausblick
7 Zusammenfassung
8 Literaturverzeichnis

Kurzfassung
Die vorliegende Arbeit beschreibt das Mutterhofkonzept von Robert Briechle und untersucht eine mögliche Anwendbarkeit auf österreichische Futterbaubetriebe bzw. ökologische Milchviehbetriebe. Zu diesem Zweck wird das Konzept einer ökonomischen und ökologischen Analyse im Kontext österreichischer Landwirtschaft unterzogen. Zur Beschreibung und Darstellung des Mutterhofkonzeptes wurden Robert Briechle und die Bewohner des Mutterhofes interviewt, auf Basis des Interviewmaterials und einer Arbeit über das Projekt wurden eine Systemabbildung sowie ein Einflussdiagram erstellt.
Das Mutterhofkonzept ist eine Form solidarischer Landwirtschaft unter Anwendung von Permakulturprinzipien. Die landwirtschaftlichen Flächen eines Hofes werden als Parzellen zu je einem Hektar verpachtet. Die Infrastruktur am Hof wird umgestaltet und gemeinsam genutzt. Jede einzelne Parzelle bildet eine autonome Minifarm, die mit Permakulturmethoden bewirtschaftet wird. Zur ökonomischen Analyse wurden zwei repräsentative Vergleichsbetriebe herangezogen, die auf Anbauflächen < 1 ha ein, zum Selbsterhalt ausreichendes jährliches Einkommen erwirtschaften können. Beide Betriebe bewerkstelligen dies durch Gemüsebau auf 0,6 ha bzw. 0,1 ha. In der ökologischen Betrachtung wurden
Indikatoren auf eine positive, neutrale oder negative Abweichung vom Ausgangszustand einer landwirtschaftlichen Nutzfläche nach Anwendung von Permakulturprinzipien und -methoden untersucht. Der Fokus lag dabei auf Dauergrünlandflächen. Extensiv geführte Grünlandflächen dürfen keine Nutzungsänderung erfahren, da sie einen äußerst hohen Naturwert besitzen. Insgesamt ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine verbesserte ökologische Gesamtsituation zu erwarten, eine sichere Einschätzung könnte jedoch nur auf Basis empirischer Daten getroffen werden. Dennoch zeigt die Analyse, dass das Mutterhofkonzept, vor allem für kleinere landwirtschaftliche Betriebe, die von einer Hofaufgabe bedroht sind, eine mögliche Handlungsalternative sein kann.

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