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15 Jan 2020

Konzentration auf das Wesentliche!


Fünf Tipps, wie du neben dem Reduzieren der Wohnfläche, beim Hausbau deine Geldtasche und die Umwelt entlasten kannst.

Nicht nur beim Tiny House, sondern auch beim “normalen” Einfamilienhaus lassen sich durch gezieltes Vereinfachen und Reduzieren Kosten sparen und ein Mehrwert in vielerlei Hinsicht schaffen. Was genau damit gemeint ist, erklärt uns Johannes. Er hat vor dem Bau seines Einfamilienhauses so gut wie alles hinterfragt, was im modernen Hausbau heute so üblich ist.

Ich mag das minimalistische Konzept von Tiny Häusern. Der Verzicht auf Unnötiges, die Reduktion auf das Wesentliche und die Kostenersparnis gegenüber dem konventionellen Hausbau reizen mich dabei. Als Single bzw. als Paar würden wir heute höchstwahrscheinlich in einem sehr viel kleineren, wenn nicht sogar mobilen Haus leben. Als Familie mit Kindern konnten sich weder meine Frau noch ich das langfristige Wohnen auf so kleinem Raum vorstellen. Also machten wir uns auf die Suche nach einer anderen Lösung.

Die enormen Kosten für ein eigenes Haus, die heutzutage von den meisten Menschen einfach so hingenommen werden, haben uns jedoch mehr abgeschreckt als motiviert. Gesundes Wohnen und Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen, ist uns wichtig. Anfangs sah es jedoch so aus, als ob dieser Wunsch beim Bauen nur noch mehr Kosten mit sich bringen würde. Und ich muss auch zugeben, dass ich bei meiner Suche nach einer Möglichkeit, ein günstigeres Haus bauen zu können, den ökologischen und nachhaltigen Gedanken immer mehr aus den Augen verlor – Vorerst!

Durch eine TV-Sendung erfuhr ich ganz zufällig von der Strohballenbauweise. Ich war sofort begeistert. Nach längerer Recherche und dem Besuch von Familien, die bereits mit Strohballen gebaut hatten, war mir klar: Mit dieser Bauweise kann unser Traumhaus zur Realität werden.

Nach der anfänglichen Begeisterung musste ich aber einsehen, dass nur die Bauweise alleine, noch lange kein günstiges Haus ausmacht. So haben wir angefangen jedes Detail zu hinterfragen, das heute beim Hausbau so üblich ist und abgewogen ob wir das auch wirklich benötigen. Frei nach dem Wohnwagon-Motto: “Was braucht es wirklich für ein gutes Leben?”

Dieser Ansatz hatte eine sehr befreiende Wirkung und plötzlich fühlten sich unsere Maßnahmen zur Kostenreduktion gar nicht mehr nach Verzicht an. Ganz im Gegenteil, es bereitete uns Freude, auf (für uns) unnötige Dinge zu verzichten. Kaputtgespart haben wir uns beim Hausbau trotzdem nicht, sondern wir haben uns ganz gezielt den einen oder anderen ausgewählten Luxus gegönnt.

Los geht´s mit 5 Dingen, die man vereinfachen kann, ohne zu verzichten (unabhängig von der Hausgröße).

Der Beitrag Konzentration auf das Wesentliche! erschien zuerst auf Wohnwagon – Wege zur Autarkie – Start in ein autarkes Leben.



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